Warum Online-Marketing und Social Media für die Gastronomie so wichtig sind

Mehr Erfolg dank sozialer Netzwerke

Werbung und Unternehmenskommunikation verlagern sich immer mehr in die Online-Welt. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch die weltweite Corona-Krise – die User-Zahlen und Interaktionen in sozialen Netzwerken steigen. Daraus ergibt sich auch ein großes Potenzial für die Gastronomie- und Lebensmittelbranche. Dank Online-Marketing und Social Media erhalten Betriebe die Möglichkeit, mit Gästen in Austausch zu treten und ihre Angebote zu präsentieren. Was es beim Online-Marketing auf Instagram, Facebook und Co. zu beachten gilt, zeigt dir gastro-marktplatz.de.

Social Media Marketing und Online-Marketing für die Gastronomie

Virtuelle Kommunikation mit dem Gast via Facebook, Twitter, Instagram und Co.

Wo gibt es die beste Pizza der Stadt? Welches Restaurant bietet auch eine Auswahl an vegetarischen und veganen Alternativen? Und wann macht gleich nochmal mein Lieblingsinder auf? Das Internet weiß auf all diese – und noch viele weitere – Fragen eine Antwort. Wer Informationen zu einem Gastro-Betrieb sucht, begibt sich meist online auf die Suche und entdeckt das Unternehmen während der sogenannten Customer Journey in der digitalen Welt. Ergänzend zu klassischen Suchmaschinen wie Google und der unternehmenseigenen Website spielen dabei auch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, TikTok und Twitter eine wichtige Rolle. Hier präsent zu sein, lohnt sich. Einhergehend mit der zunehmenden Digitalisierung ist Online-Marketing für die Gastronomie ein wichtiges Tool, um den Bekanntheitsgrad von Restaurants, Cafés und Co. zu erweitern und sich mit (potenziellen) Gästen zu vernetzen.

Wie elementar eine durchdachte Strategie für das Online-Marketing ist, hat Corona gezeigt. Denn die digitale Kommunikation war in Zeiten geschlossener Gasträume und beschränkter Kontakte für viele Gastro-Betriebe die einzige Möglichkeit, um mit Stammgästen in Verbindung zu bleiben und neue Gäste auf sich aufmerksam zu machen. Mit dem Ausbruch von COVID 19 begannen 75 Prozent der Deutschen, soziale Netzwerke aktiver zu nutzen (mehr dazu bei Bitkom) . Gastro-Betriebe, die noch nicht auf Social Media vertreten sind, sollten also spätestens jetzt – und nicht erst nach der Pandemie – damit anfangen.

Chancen von Social Media für die Gastronomie

Mit der Social-Media-Präsenz deines Gastro-Unternehmens bringst du deinen Betrieb in verschiedenen Bereichen voran. Du sorgst für Kontakt mit Gästen, stellst dein Unternehmen nach außen hin dar, verleihst ihm ein bestimmtes Image und kannst so deinen Umsatz gezielt ankurbeln. Sinnvoll ist es, wenn du dabei kleine Geschichten erzählst und deine Gäste in die Abläufe deines Gastronomie-Betriebes einbindest. Storytelling heißt hier das Zauberwort! Präsentiere witzige und spannende Schnappschüsse aus dem Alltag, ansprechende Fotos deines Speise- und Getränkeangebots, zeige außergewöhnliche Highlights und Alleinstellungsmerkmale deines Unternehmens und veröffentliche Presseartikel sowie Infos zu besonderen Aktionen! Das sind die Vorteile sozialer Netzwerke:

  • Die Nutzung von Facebook, Instagram und anderen Social Networks ist kostenlos. In den meisten Fällen stehen dir für das Online-Management spezielle Tools zur Verfügung, die direkt auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet sind. Falls du keine Werbeanzeigen schalten möchtest, musst du also kein zusätzliches Budget, sondern lediglich ausreichend Zeit einplanen.
  • Du kannst gezielt neue Speisen und Getränke bewerben und machst Gäste auf (Tages-)Angebote und Veranstaltungen aufmerksam.
  • Wer deinen Account geliked hat oder dir folgt – egal, ob auf Facebook, Twitter, Instagram, TikTok oder Xing – erhält regelmäßig neue Status-Updates. So bleibt dein Betrieb im Gedächtnis der Gäste und sie werden angeregt, mal wieder vorbeizuschauen. Zudem schaffst du damit einen wichtigen Mehrwert, der über den reinen Gastro-Besuch hinausgeht.
  • Du kannst bewusst Feedback von deinen Gästen einholen und darauf aufbauend dein Angebot optimieren.
  • Empfehlen dich deine Gäste digital an ihre Freunde weiter – etwa in Form geteilter Beiträge oder Verlinkungen in den Kommentaren –, ist das die beste Form von Werbung überhaupt. Denn wer ist schon glaubwürdiger als Menschen aus dem Familien- und Bekanntenkreis?
  • Bist du erst einmal mit deinem Account präsent, kannst du am besten auch schauen, wie andere Betriebe ihr Social-Media-Marketing aufbauen und was bei ihnen besonders gut funktioniert. Ferner ist es denkbar, dich mit einem weiteren Gastro-Unternehmen zusammenzuschließen. So habt ihr beide eine höhere Reichweite und könnt mit Kooperationen und Kombi-Angeboten noch mehr Gäste anlocken.
  • Du entdeckst neue Trends und Trendprodukte, die sonst möglicherweise an dir vorbeigegangen wären. Allein auf Instagram gibt es unter dem Hashtag #Food derzeit rund 450 Millionen Beiträge. Das gibt dir die Möglichkeit, über das Online-Marketing Food-Trends für 2021 und Getränke-Trends 2021 ausfindig zu machen und dein Angebot entsprechend zu optimieren.

Tipps und Tricks: das solltest du bei der Kommunikation über soziale Netzwerke beachten

Bevor du wild drauf los postet, solltest du dir ein paar Gedanken darüber machen, wie du deine Social-Media-Kommunikation gestalten möchtest. Folgende Hinweise können dir dabei weiterhelfen:

  • Achte darauf, regelmäßig neue Posts zu veröffentlichen. Andernfalls sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Content in der Timeline der Fans angezeigt wird und deine Reichweite sinkt. Auch die Informationen rund um deinen Betrieb (etwa Öffnungszeiten oder ein etwaiges Hygienekonzept) sollten stets auf aktuellem Stand sein.
  • Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Um deinen Gästen bestehende und neue Angebote schmackhaft zu machen, solltest du deine Texte mit aussagekräftigen, optisch ansprechenden Fotos und Videos unterlegen. Empfehlenswert ist auch die Verwendung passender Hashtags (zum Beispiel bezogen auf deinen Standort).
  • Das Wichtigste auf Social Media ist Authentizität. Die Inhalte deiner Posts sollten zu deinem Gastro-Betrieb passen. Es ist also nicht nötig, auf jeden Hype aufzuspringen, denn sonst wirkt dein Account schnell ein wenig „gewollt“.
  • Antworte möglichst zeitnah (auch am Wochenende!) auf Nachrichten. So zeigst du deinen Gästen, dass sie und ihre Meinung dir wichtig sind.
  • Keine Angst vor schlechter Kritik! Verhalte dich beim Beschwerdemanagement einfach ganz genau so, wie du es auch in einem Face-to-Face-Gespräch tun würdest. Bleib stets sachlich und freundlich, bedanke dich, nimm die Kritik an, gehe auf Verbesserungsvorschläge ein und höre darauf, was dein Gegenüber zu sagen hat.

 

Weitere Ideen und Impulse für die Gastronomie findest du im Food-Trend-Blog von gastro-marktplatz.de. Hier halten wir dich über angesagte Trends und Konzepte auf dem Laufenden und stellen dir interessante Trendprodukte vor.