Fleischfreie Wurstalternativen für deine Gäste

Der bewusste Verzicht auf Fleisch und tierische Lebensmittel findet immer mehr Anklang. Auch die Gastro-Branche ist gefordert, sich diesem Trend anzunehmen. Ob Salami, Wiener oder Wurstsalat: Dank veganer Wurst können deine Gäste ein abwechslungsreiches Menü genießen, das nicht nur lecker schmeckt, sondern ihren Wünschen und Bedürfnissen auch zu 100 % entspricht. Welche Lebensmittel als Basis für Veggie-Wurst dienen und wie du diese in deinem Gastro-Betrieb einsetzen kannst, erfährst du bei gastro-marktplatz.de.

Herbasch - Vegane Wurst

Warum vegane Wurst für deinen Gastro-Betrieb sinnvoll ist

Die Zahl der Menschen, die bei ihrer Ernährung bewusst auf tierische Lebensmittel verzichten, wächst. Allein in Deutschland leben mittlerweile rund 1,3 Millionen Veganer – ein Trend, auf den du daher auch bei der Auswahl der Gerichte in deinem Gastro-Betrieb reagieren solltest. Hier gilt es, eine passende Alternative zu schaffen. Vegane Wurst bietet deinen Gästen trotz des Verzichts auf tierische Produkte die Möglichkeit, eine Vielzahl von Speisen zu genießen, die lecker sind und gleichzeitig ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen.

Als vegane Wurst (häufig auch Veggie-Wurst oder „Vurst“ genannt) bezeichnet man Lebensmittel, die in Aussehen, Geschmack und Textur an Wurst auf Fleischbasis angelehnt sind, aber ausschließlich aus pflanzlichen Nahrungsmitteln hergestellt werden. In der Küche wird vegane Wurst als Brotbelag, für Pizzen und Sandwiches oder als Einlage für Saucen, Suppen, Salate und Pfannengerichte verwendet.

Wichtig ist es, genau zwischen veganen und vegetarischen Wurstalternativen zu unterscheiden. Vegetarische Produkte enthalten zwar ebenfalls kein Fleisch, werden aber häufig aus tierischen Lebensmitteln wie Eiern und Milch gefertigt – Inhaltsstoffe, die für vegane Wurst nicht infrage kommen. Besonders problematisch: Vegetarische Wurst enthält oft rund 70 % Eiklar. Das erfordert viele Eier – und damit Legehennen. Die Zucht dieser Legehennen geht leider bis heute mit dem Töten männlicher Küken („Kükenschreddern“) einher. Auch wenn sich inzwischen viele Unternehmen dazu verpflichtet haben, auf diese Praxis zu verzichten: Wenn du Gästen, denen das Wohl von Tieren am Herzen liegt, eine wirkliche Alternative zur herkömmlichen Wurst bieten möchtest, sind vegane Wurstalternativen eindeutig die bessere Wahl.

Aus diesen Lebensmitteln wird vegane Wurst hergestellt

Folgende Lebensmittel dienen häufig als Basis für vegane Wurst:

  • Kichererbsen
  • Lupinen
  • Linsen,
  • Weizenprotein (Seitan/Gluten)
  • Erbsen
  • Soja/Tofu
  • Bohnen
  • Pilze

Auch wenn vegane Wurst dem tierischen Vorbild rein geschmacklich oft in nichts nachsteht, ist die Herstellung der pflanzlichen Alternativen dennoch mit Herausforderungen verbunden. Da der Einsatz von Naturdarm als Wursthülle aufgrund des tierischen Ursprungs hier nicht möglich ist, muss stattdessen essbarer Kunstdarm (etwa aus Cellulose) verwendet werden. Auch pflanzliche Wurstalternativen können zahlreiche Lebensmittelzusatzstoffe (auch „E-Nummern“ genannt) enthalten, die du – wie auch bei normaler Wurst – auf der Speisekarte kennzeichnen musst.

Die Vielfalt pflanzenbasierter Wurstalternativen

Planst du, tierische Wurst durch eine fleischfreie Variante zu ersetzen, erwartet dich eine große Vielfalt. Ebenso wie beim tierischen Äquivalent erhältst du zahlreiche Formen veganer Wurst. Diese sind vor allem eine gute Wahl, wenn du deinen Gästen ein leckeres Frühstück oder ein abwechslungsreiches Büffet bieten möchtest. Aber auch darüber hinaus kannst du veganen Wurstersatz auf vielseitige Weise in deine Küche integrieren. Diese pflanzlichen Wurstalternativen gibt es und so kannst du vegane Wurst einsetzen:  

 

  • Veganer Aufschnitt in Scheibenform (zum Beispiel Salami, Schinken, Bacon und Mortadella): als fleischfreier Pizzabelag oder für leckere Sandwiches
  • Vegane Wurst am Stück (etwa Kochschinken, geräucherte Salami, Lyoner, Jagdwurst und Fleischwurst): Für veganen Wurstsalat oder als herzhafte Einlage für Suppen und Saucen
  • Vegane Streichwurst (beispielsweise Leberwurst und Teewurst): Als pflanzlicher Brotbelag oder als Beilage zu Kartoffeln mit (veganem) Kräuterquark
  • Vegane Brühwurst (zum Beispiel Wiener, Krakauer oder Bockwurst): Zum Beispiel als vegane Currywurst oder einfach im Brötchen zur Suppe

Fleischfreie Pizza, Sandwiches und Baguettes: Vegane Salami auf deiner Speisekarte

Es existieren zahlreiche Rezepte, in denen erklärt wird, wie man vegane Wurst selber machen kann – für deinen Gastro-Betrieb wäre dies aber mit einem immensen Aufwand verbunden. Zudem hat selbstgemachte vegane Wurst eine geringe Haltbarkeit. Vegane Wurst zu kaufen ist für Hotels, Restaurants, Cafés und alle anderen Gastro-Betriebe deshalb häufig die bessere Entscheidung.

Möchtest du vegane Wurst in deine Küche integrieren,eignet sich zum Beispiel als Einstieg und absoluter Klassiker eine pflanzliche Salami. Ein Hersteller, der vegane Salami in unterschiedlichen Varianten anbietet, ist das Unternehmen Herbasch. Die vegane Salami von Herbasch überzeugt Gäste nicht nur optisch, sondern steht auch in Sachen Geschmack, Geruch und Textur dem Original in nichts nach. Salami-Pizza, Sandwiches, Baguettes oder als Brotbelag – für was du die Wurstalternative letztlich verwendest, ist ganz allein deiner Fantasie und den Vorlieben der Gäste überlassen. Neben der klassischen Variante gibt es die vegane Salami von Herbasch auch in den Sorten Krakauer-Art und Salami-Art mit Koriander. Das Beste kommt zum Schluss: Die vegane Wurst von Herbasch ist sogar frei von deklarationspflichtigen Zusatzstoffen.